Ursprünglich für September angekündigt, ist der neue Roman von Niklaus Schmid erst in diesem Monat erschienen.
Gregor Kelian, der Moderator eines privaten Radiosenders, wird von einer Hörerin belästigt. Sie bombardiert ihn mit Briefen, E-Mails und intimen Geschenken. So etwas ist in Deutschland nicht verboten, aber Kelian hat die Nase voll von diesem "Fan". Deshalb beauftragt er den Duisburger Privatdetektiv Elmar Mogge, die Frau ausfindig und ihr nachhaltig begreiflich zu machen, daß sie von den Nachstellungen Abstand nehmen soll. Eine schnell erledigte Aufgabe, so glaubt Mogge und nimmt deshalb gleichzeitig einen zweiten Auftrag an: Ein ehemaliger Schulkamerad, Peter Rugen, ist, nachdem er vor zehn Jahren verschwand, nun tot unter einem Salzberg in Soest gefunden worden. Anne Mehringer, die Lehrerin war an der Schule, die Mogge und der Tote besuchten, will, daß Rugens Tod nicht ungesühnt bleibt.
Schon bald gewinnt Mogge den Eindruck, daß andere Schulfreunde mehr über die Sache wissen, als sie zugeben wollen – insbesondere "Schopper" benimmt sich höchst verdächtig. Doch dann wird ausgerechnet Schopper auf bestialische Art ermordet. Und es geschieht ein zweiter Mord, der mit dem ersten eigentlich in keiner Weise etwas zu tun haben dürfte: Der Chef von Gregor Kelian stirbt den gleichen Tod wie Schopper. Für Mogge kommt es noch dicker, denn ihm wird die Tatwaffe zugespielt – es war in beiden Fällen sein eigenes Messer! Nun ist dem Privatdetektiv jedes Mittel recht, den Mörder zu finden …
Einen Teil der Geschichte, die Salzleiche, werden grafit-Stammleser bereits aus dem Sammelband zur Aktion "Mord am Hellweg" kennen. Der zweite Teil des Titels und der Geschichte ist eine Abwandlung des englischen Wortes "Stalker", einer Bezeichnung für Menschen, die anderen, speziell Prominenten, pentrant nachstellen.
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