Im Krisenjahr 2009 verschärft sich die Not von Afrika bis Asien, aber auch in Europa. Bereits jetzt hungern eine Milliarde Menschen. Gleichzeitig machen multinationale Konzerne skrupellose Geschäfte mit dem Elend - und die den Konzernen gehörenden Massen-Medien (allen voran die sogenannten "Nachrichtensender") gehen zur Brot-und-Spiele-Tagesordung über und "berichten" lieber ausführlich über Stars, Sternchen und kleine Leute, die angeblich das Sozial-System über Gebühr ausnutzen.
Die aktuellen Preissteigerungen von Lebensmittel haben die Lage der Ärmsten der Welt jetzt dramatisch verschärft. Und das Elend schwappt auch auf die westliche Welt über: Angst vor Armut grassiert, Sozialsupermärkte in Österreich und Deutschland sollen den Teuerungsschock bei Lebensmitteln für die Ärmsten dämpfen.
Petra Ramsauer stellt die Frage nach den Gründen für die globale Ungleichheit im 21. Jahrhundert. Sie zeigt schonungslos auf, wer am Elend verdient, warum die schwelenden Brotkriege auch die reichen Gesellschaften betreffen und daß es eigentlich spielend möglich wäre, daß alle satt werden.
Seit über zehn jahren recherchiert Auslandsreporterin Petra Ramsauer in den Krisengebieten dieser Erde. In ihren Reportagen berichtete sie über Hungersnöte in zahlreichen Staaten Afrikas und Asiens.